Pit's Blog

Life is too short, that's why we ride…

Vorarlberg nicht immer ganz so einfach ­čĄö

Wie schon angek├╝ndigt, sind wir am Donnerstag vergangener Woche zu unserer allj├Ąhrlichen gemeinsamen Tour gestartet.
Dieses Jahr ging es erstmalig in unser Nachbarland ├ľsterreich nach Vorarlberg.

Die Anreise war eigentlich sehr unbeschwert und wir fuhren ├╝ber die Schw├Ąbische Alb Richtung Alpenvorland. Auf der H├Âhe von Bad Waldsee, genauer gesagt in Molpertshausen haben wir dann einen Platz im Au├čenbereich des Gasthof zum Adler f├╝r das Mittagessen bekommen.
Hatten echt Gl├╝ck, da die „Bude“ wegen dem Vatertag logischerweise gerammelt voll war.
Die Haxen waren leider aus, so dass der ├╝berwiegende Teil zum Angebot des 1/2 H├Ąhnchens gegriffen hatte. Und diese waren echt lecker.

Nachdem wir uns gest├Ąrkt haben, ging es dann weiter via Ki├člegg, Ratzenried, R├Âhtenbach an den Alpsee. Dort haben wir dann nochmals eine kleine Kaffeepause eingelegt und die sch├Âne Umgebung genossen.

Von dort aus ging es an Immenstadt vorbei Richtung Obermaiselstein und dann ├╝ber den Riedbergpass zu unserem Zielort Andelsbuch.
Kurz vor dem Anstieg zum Riedbergpass wurde unser Tross abrupt von „Wegelagerern“ gestoppt.
Es war nicht nur eine Geschwindigkeitskontrolle, sondern vielmehr auch ob techn. Ver├Ąnderungen an den Motorr├Ądern vorgenommen worden sind und wenn ja, dass diese auch brav eingetragen waren.

Die H├╝ter des Gesetzes waren aber durchweg extrem freundlich und zumindest zu einem unserer Fahrensm├Ąnner sehr kulant. Dieser hatte seine ABE’s besser zu Hause gelassen ­čśë

In Andelsbuch haben wir dann erstmal unser Hotel bezogen und das erste Stiefelbier getrunken bevor wir zum Abendessen gegangen sind.

Na ja, gegangen ist so nicht richtig, da es einen Fussmarsch von mehreren Kilometern quer durch die „Pampa“ zum n├Ąchsten Ort Schwarzenberg bedeutet h├Ątte und wir ja schon das eine oder andere Stiefelbier intus hatten ­čÖâ

Daher haben wir uns zur „Schw├Ąbischen Variante“ entschlossen und wollten unsere Touristenkarte“ und kostenfreies Busfahren anwenden. Leider blieb es bei der geplanten Anwendung, da keiner von uns gro├č in der Lage war, die ├Âffentlichen Fahrpl├Ąne richtig zu lesen geschweige denn richtig zu interpretieren.

Zum Schluss war uns das Gl├╝ck noch hold, da wir ein Gro├čraum Taxi bekommen hatten.
Das war es dann auch mit der Schw├Ąbischen Variante….

Im Hirschen in Schwarzenberg haben wir im Anschlu├č ein sehr exklusives Mahl und das eine oder andere Bier zu uns genommen.


Auf der Speisekarte viel uns nat├╝rlich sofort ein „Starter“ auf.
K├Ąssp├Ątzle mit einem Schnaps dazu ­čĄú
Die Quintessenz des Abends war f├╝r mich des Weiteren, die Speisekarte richtig zu lesen und dann zu bestellen. So kam ich erstmalig dazu „Kalbsbeuschel“ zu essen. Ich hatte nicht gelesen, dass dies Kalbslunge sein sollte!
Also noch mehr Schnaps…
Im Hotel wieder angekommen, haben wir dann unsere Balkonparty fortgesetzt und den Tag revue passieren lassen.

├ťbersicht Tourtag 1:

OK, dann kommen wir mal dazu, dass Vorarlberg um die Jahreszeit nicht ganz so einfach ist!


Was wir wussten, dass die hohen P├Ąsse in der „n├Ąheren“ Umgebung ├╝berwiegend noch Wintersperre hatten. Was wir aber nicht wussten, dass am Freitag der eine oder andere Pass, wie das Faschinajoch und der Furkapass wegen Bauarbeiten zudem gesperrt waren. Wer sich also in der Gegend auskennt wei├č dann sp├Ątestens, dass eine „geile Tourplanung“ auch schnell ins Wasser fallen kann.

├ťbersicht Tourtag 2:

Der Plan war eigentlich ├╝ber das Faschinajoch und Dam├╝ls zu fahren. Eben leider Fehlanzeige.
Also das gro├če Programm weiter ├╝ber den Hochtannbergpass, Warth, Hahntennjoch, Imst, den Arlbergpass Richtung Bludenz. Von dort aus ging es dann auf kleinsten Stra├čen ├╝ber den D├╝nserberg wieder zur├╝ck.
Gesamt waren es dann doch mal kurz ca. 280 Kilometer sch├Ânstes Panorama ­čś│

Bekannterweise gibt es ja eine Lautst├Ąrkebegrenzung <95 DB ├╝ber das Hahntennjoch, was wir ja zwangsweise befahren mussten. Zu dem Zeitpunkt war ich froh, dass ich nicht mit meiner Scrambler 1200 gefahren bin, da diese etwas ├╝ber diesem Grenzwert liegt ­čśÄ­čĆü

Am Abend gab es dann ein komplettes Kontrastprogramm zum Essen. Wir haben nicht den Bus genommen und auch kein Taxi. Unweit von unserem Hotel in Andelsbuch gibt es das „J├Âslar“ mit lecker Seelen und noch mehr Bier.
Der Verhandlungsf├╝hrung von Tom und einer nicht beantworteten Emailanfrage von mir hatten wir es dann noch zu verdanken, dass wir eine Runde Schnaps auf’s Haus bekommen haben. Also kamen die Schwaben unter uns auch wieder voll auf Ihre Kosten ­čśë

├ťbersicht Tourtag 3:

Der n├Ąchste Tag startete mit einem ungew├Âhnlichen Fund aus der Garage unseres Hoteliers.
Er nennt unter anderem eine Auch DS 50 sein eigen:

Und die sah aus, als ob diese eben direkt aus dem Laden neu gekauft w├Ąre ­čĹŹ

Tom, unserer heutiger Tourguide f├╝hrte uns souver├Ąn die n├Ąchsten 414 Kilometer durch die Alpenwelt.

Es ging ├╝ber Warth, Lech, St. Anton am Arlberg, Nesselgarten, Richtung Reschenpass. Am Reschensee glaubte Tom, diesen auf der rechten Uferseite zu umrunden. Was dazu f├╝hrte, dass wir vor einer Schranke landeten und uns direkt ├╝berlegten Kufen unter die Motorr├Ąder zu schnallen:

Also sind wir im Anschluss wieder zur├╝ck auf die linke Uferseite und weiter in Richtung Schweiz Ofenpass. Von dort aus ├╝ber den Fl├╝elapass nach Davos. Dort haben wir einen Kaffee getrunken und das Ford T-Modell bestaunt.

Weiter ging es in Richtung Lichtenstein. Gef├╝hlt haben wir dies mit max. 50 KM/h pro Stunde durchquert Ôś╣´ŞĆ

├ťber das Faschinajoch, welches an diesem Tag wieder offen war, ging es dann via Dam├╝ls wieder zur├╝ck.

Da wir zwischenzeitlich die umfangreiche Bedienungsanleitung zum Bus fahren gelesen hatten, sind wir dann am Abend nach Egg gefahren und haben dort im Gasthaus Traube Brennar, welches echt zu empfehlen ist, ein schmackhaftes Abendmahl zu uns genommen.

Nach dem einen oder anderen Bier fanden wir auch wieder unseren Bus, welcher uns sicher, fast direkt vor unser Hotel, nach Hause gebracht hat.

├ťbersicht Tourtag 4:

Am n├Ąchsten Morgen f├╝hrte uns dann Achim wieder nach Hause.

Den Begriff kleinste kurvige Strassen nahm er bei der R├╝ckfahrt sehr genau, da wir an der einen oder anderen Hofeinfahrt auf landwirtschaftlichen Wegen im zweiten Gang die wirklich sch├Âne Landschaft genie├čen konnten.

Ja, j nach Heimatort waren dies dann auch nochmals > 300 Kilometer sch├Ânster Asphalt.

Fazit unserer unserer gemeinsamen Tour:


Es hat sich definitiv gelohnt, mal die ├ľrtlichkeit von den Vogesen in s├╝d├Âstlichere Gefilde zu wechseln. Wie man denn Bildern entnehmen kann, hatten wir viel Spa├č miteinander und tolle Eindr├╝cke sammeln k├Ânnen. Jetzt geht es erstmal darum, wieder das eine oder andere Kilo f├╝r die n├Ąchsten Reisen abzutrainieren ­čśü

Nochmals danke an die gesamte Truppe f├╝r die tollen Stunden und Tage welche wir gemeinsam miteinander verbringen durften. Bis zum n├Ąchsten mal ­čśÄ­čĆü­čĆŹ´ŞĆ

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2 Kommentare

  1. paule 23. Mai 2023

    Sehr sch├Ân geschrieben und beschrieben ­čÖé

    • pitmac 23. Mai 2023 — Autor der Seiten

      Ist mir leicht gefallen da wir ja auch viel Spa├č gemeinsam hatten ­čśü

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