Pit's Blog

Life is too short, that's why we ride…

Noch mehr Geschenke…

die besten Geschenke sind die Geschenke, welche man sich selber macht 😃

Ich gehe ja schon lange mit dem Gedanken schwanger, dass es ggf. fĂŒr die kommende Motorradsaison sinnvoll ist, vorher körperlich und mental etwas „mehr“ zur Vorbereitung zu tun.

In der Vergangenheit bin ich hier bei mir im SchwĂ€bischen Wald mit meinen „Stöcken“ durch die WĂ€lder gepirscht. Das hat zwar auch Spaß gemacht und krĂ€ftigt ja ca. 80 % der Muskelgruppen, aber fĂŒr das „Fahren“ , BickfĂŒhrung und Gleichgewichtssinn hat es nur wenig beigetragen.

Daher habe ich mir nunmehr nach reiflicher Überlegung und Tonnen von Artikeln und YouTube Videos zusĂ€tzlich ein eMTB von Orbea angeschafft.

ZufĂ€llig gab es jetzt zum Jahreswechsel ein Modell-Update, was dazu fĂŒhrte, dass das vorhergehende Modell, ein Rise H15, im Preis stark gefallen ist.

Also habe ich mich im Internet auf den Weg gemacht die passende Konfiguration fĂŒr mich zu finden.

Das hört sich jetzt so an, als ob ich groß eine Ahnung habe, es war anfĂ€nglich vielmehr ein GefĂŒhl, dass dieses Bike gut zu mir und meinem zukĂŒnftigen Fahrstil passen könnte.

Was ich total unterschĂ€tzt habe ist, dass es ja mit einem simplen Kauf des Bikes nicht getan ist. Vielmehr sind ja weitere Überlegungen nach entsprechender Kleidung, Zubehör und Wartung anzustellen.

Hey und das ist echt eine Nummer, denn in meiner Jugend bin ich einfach Fahrrad gefahren und hatte mir allenfalls noch die Reifen angeschaut und den Luftdruck ĂŒberprĂŒft đŸ€”

Gestern war es dann soweit. Meine erste Tour quer durch den SchwÀbischen Wald.

Ob es jetzt sinnvoll war, gleich mal ca. 32 Kilometer mit einem neuen Bike zu fahren war beim Fahren so die erste Frage, welche mich beschĂ€ftigte. Diese war aber schnell beantwortet, denn es hat richtig Spaß gemacht, die ersten Waldwege in Angriff zu nehmen.

Hier mal eine Übersicht der eigentlich geplanten Tour😉

Aber wie so oft, kommt es anders als man denkt 😀

Zirka zur hĂ€lfte meiner Tour fing das Drama an der HĂ€gels- bzw. Brunnenklinge an. AnfĂ€nglich dachte ich mir, ok der Trail wird sicherlich nicht so eng und anspruchsvoll bleiben und das Navi weiß schon wo es hingehen soll. Genau das war der Fehler. Kennt Ihr das GefĂŒhl, dass man sich denkt, laut Navi ist es ja nicht soweit um auf die eigentliche Route zu kommen und man versucht alles das zu erreichen!?

Am Ende stand ich ca. 150 Höhenmeter mitten im Bachbett, ĂŒber mir die Klinge. Um dort hinzugelangen ging es durch Knöcheltiefen Matsch, ĂŒber mĂ€chtige BaumstĂ€mme, ja das Bike wiegt nur ca. 20 Kilo aber wuchtet mal 20 Kilo durch die Pampa ĂŒber Stock und Stein. Bilder habe ich von diesem Desaster keine gemacht da ich kurz vor dem Punkt war alles zu verfluchen. Ich ertappte mich ebenfalls dabei fortlaufend zu sagen, wie bescheuert kann man eigentlich sein!

Hier mal EindrĂŒcke aus dem Sommer!

Nach der Aufzeichnung sah das ganze dann so aus:

Und die schönen Seiten der Tour?

Die aufgezeichnete Tour sah dann am Schluß etwas anders aus😁🏁

Nach meinem langem einsamen Kampf wieder aus dem „Loch“ an der HĂ€gelesklinge hochzukommen, war es insgesamt eine tolle Tour, welche ich nicht missen möchte.
Denn eins dĂŒrfte klar sein, fahre nicht im Winter einfach blind dem Navi hinterher denn die damit verbundene Überraschung kann grĂ¶ĂŸer sein als dein eigenes Vermögen đŸ€”

Vielleicht sind es aber auch genau die Dinge, welche mir ein Grinsen auf das Gesicht zauberten als ich wieder erfolgreich Zuhause ankam. Total verdreckt, also auf SchwÀbisch Dreckbolle an Stellen wo man sie nicht vermutet, erzÀhlte ich meiner Frau von meinem Abenteuer.
Sie musste nur grinsen 😎 , das war BestĂ€tigung genug, alles richtig gemacht.

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