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Bucket List # 1 – Iron Butt ins Baskenland

Iron Butt, oder was für Spinner sind das eigentlich, welche 1.000 Meilen oder umgerechnet mehr als 1.610 Kilometer innerhalb von 24 Stunden als Einstieg mit dem Motorrad am Stück fahren?

Na ja, genau kann ich das natürlich auch nicht sagen, da sicherlich jeder andere Gründe hat das zu tun.
Mir persönlich geht es in erster Linie darum sich ein Ziel zu setzen und zu erreichen.
Dies verbunden mit dem Sammeln von Erfahrungen, welche man auf einer so langen einzigartigen Reise erfahren kann.

Der Iron Butt stellt hierbei nur einen Teil meiner Reise nach Spanien dar.
Den ersten Teil in Richtung Baskenland werde ich hierbei als Iron Butt fahren. Grob sieht das Ganze dann ungefähr so aus:

Es geht über Frankreich bis auf die Höhe der Picos de Europa, welche ich mir schon immer mal anschauen und befahren wollte.

Das besondere an den Picos ist, dass diese nur ca. 20 Kilometer vom Meer entfernt liegen und auf bis zu 2.650 Meter Höhe gehen. Also denke ich, müsste sich diese Gegend auch gut zum Motorrad fahren eignen😎 was es auch tatsächlich tut. Zumindest einschlägige YouTube Videos zeigen dies sehr beeindruckend.

Am Anfang steht natürlich die Frage und die damit verbundenen Zweifel, ob man 1.610 Kilometer innerhalb von 24 Stunden schaffen kann?

Klar ist, dass dies nicht wie üblich über Landstrassen oder gar kleinste Straßen möglich ist, welche ich sonst fahre. Weiterhin stellt sich die Frage ob man zum einen körperlich und mental in der Lage ist und mit welchem Motorrad man eine solche Tour unternimmt?

Gerade der erste Teil der Frage ist aus meinem Blickwinkel entscheidend und für mich ein ausschlaggebender Grund dies zu tun. Hier geht es im Wesentlichen um die mentale als auch körperliche Gesundheit und genau dies stellt die Herausforderung dar.

Da ich schon viele lange Touren durch die Alpen, insbesondere französischen Seealpen unternommen habe, bei welchen Etappen > 400 Kilometer oft vor kamen und ich auch mehr als 14 oder 15 Stunden unterwegs war, denke ich, werde ich es schaffen.
Zudem erfahre ich auf dem Motorrad eine innere Ruhe und Erfüllung, welche ebenfalls sehr hilfreich ist.
Ich hoffe nur, dass es nicht bedingt durch nur Autobahn, in eine Monotonie übergehen wird 🫣

Stellt sich die Frage, wie kann ich mich darauf vorbereiten?
Der vermeintlich einfachere Teil ist hier die körperliche Fitness.
Diese benötige ich aber auch so um den Anforderungen an das Motorrad fahren gerecht zu werden.
In diesem Zusammenhang stellt sich des Weiteren die Frage, kann der Po trainiert werden?
Ich meine ja und zwar dadurch, dass man vor der Tour immer mal wieder größere Touren fährt um das „Sitzfleisch“ an längere Touren zu gewöhnen und zum anderen durch die üblichen Fitnesstrainings bis hin zu Geländeläufen im Wald über Stock und Stein.

Kommen wir zum interessanten Teil, mit welchem Motorrad werde ich die Tour unternehmen?

Eigentlich kann man dies mit jedem Motorrad tun, gleichwohl bin ich nicht so weltfremd, dies mit meiner Triumph Speed Twin, siehe Eingangsbild, zu tun.
Daher kommt nur der „Tiger“ in Frage.

Diese bietet genug Wind – und Wetterschutz und seit Ende April auch genug Laufruhe und Drehmoment.

Überschlägig werde ich insgesamt so zwischen 5 – 6.000 Kilometer in ca. 3 Wochen unterwegs sein.

Picos de Europa ist ja auf der Tour nur die erste Station 😃

Hier werde ich aber einige Touren unternehmen.

Von den Picos soll es dann grob über Pamplona in die Pyrenäen gehen.


Denn diese stehen auch auf meiner Liste und will ich schon seit mehreren Jahren bereisen.
Also werde ich von Norden kommend Richtung Süden die Pyrenäen via Andorra befahren. Da bin ich jetzt schon gespannt.

Der weitere Plan ist, von dort aus über die Chevennen in die französischen Seealpen zu fahren. Alles weitere ist aktuell noch offen.

Da ich kein Camper bin und Wert auf eine ausgiebige Dusche lege, werde ich mich von einem B&B oder Hotel zum anderen hangeln.

In diesem Blog werde ich ab und zu über meinen Reisefortschritt berichten und mich natürlich auch über euer Feedback freuen.

Los gehen soll es kommenden Donnerstag. Ich werde den Beginn in der Nacht auf Freitag absolvieren um den eher langweiligen Part zu überbrücken.


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