Hurra, die R nineT ist da:-)

Eigentlich hätte die R nineT erst im September bzw. Oktober verfügbar sein sollen:(

Nachdem ich aber durch Zufall darauf aufmerksam gemacht worden bin, dass ein Käufer seine bestellte und lieferbare R nineT nicht abnehmen konnte, habe ich Sie kurzerhand am vergangenen Freitag aus Norddeutschland geholt.
Also mit dem „Earlybird“, Abflug 06:20 Uhr nach Bremen geflogen und von dort aus weiter zum freundlichen BMW Händler meines Vertrauens.

So stand Sie beim Händler:

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Nachdem wir den Papierkram erledigt hatten machte ich mich um 09:30 Uhr auf den Rückweg mit der neuen R nineT. Mehr als 650 Kilometer lagen nun vor mir und das Wetter zeigte sich anfänglich von der der Nebelverhangenen Seite, so dass ich mir schon Gedanken machte – Scheiße, 650 Kilometer bei dem Wetter auf der Landstrasse…wie verrückt muss man eigentlich sein????

Nachdem ich die R nineT aber das erste mal startete, waren alle düsteren Überlegungen wie weggeflogen. Wow, Freude kam auf und noch kurz volltanken und ab ging die Post.
Die ersten 100 Kilometer ließ ich trotzdem ganz „piano“ angehen, da die Maschine und Reifen ja neu waren.

Auf der Höhe von Rinteln zeigte sich dann erstmals die Sonne.
Da ich ja bereits fast 150 Kilometer runter hatte ließ ich es dann etwas flotter angehen.

Kurz gesagt, ab diesem Zeitpunkt flog ich mit der Maschine durch die auf dem Weg liegende Mittelgebirgsfraktion bis Butzbach (Hessen). Hier habe ich dann eine etwas längere Pause zur Regeneration meiner Bandscheiben eingelegt.

Von dort aus war dann die Überlegung laut Naiv noch 4 1/2 Stunden Landstrasse oder zumindest einen Teil Autostrada? Ich hatte ja bereits knapp 400 Kilometer, so dass ein bisschen Vollast nicht das schlechteste wäre. Also von dort aus bis zum Hockenheimring auf der Autobahn.
Nach einer kleinen Tankpause ging es dann von dort aus direkt über die Landstrasse Richtung Heimat.

Nach insgesamt sieben Stunden und dreißig Minuten fuhr ich bei uns glücklich und zufrieden die Auffahrt hoch.
Die Krümmer zeigten an den Ansätzen einen Blaustich, die R nineT war dreckig bis obenhin, da ich kurz vor dem Ziel noch richtig in einen Schauer kam.
Und hier schon einmal vorab an alle „Spritzlappen – Carbonteile etc. Fanatiker“, es gehört auch dazu, dass man auf einer solchen Maschine Nass und dreckig absteigt.

Wenn mich heute im Nachgang jemand fragen würde, und meine Holde tat das, ob dass denn nötig war, ja ich würde es immer wieder tun:-)

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